Samstag, 29. Juni 2019

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Ich war noch nie so schwer, so dick wie jetzt gerade.

Klassischer Jojo-Effekt nach dem ich letztes Jahr um die gleiche Zeit so viel abgenommen habe.

Ich fühle mich unglaublich träge, hässlich und einfach nur dick. Das beeinflusst komplett meinen Alltag.

Ich hasse es.

Ich weiß genau wie es geht, dieses Abnehmen. Ganz genau.

Und doch bekomme ich es gerade nicht auf die Reihe. Fresse immer mehr und bewege mich immer weniger.

Ich muss aufhören.
Ich muss anfangen.

Mäh!

Dienstag, 4. Juni 2019

Diverses

Von Jetzt auf Gleich Sommer ist zwar irgendwie toll, aber auch: verdammt ist das heiß und schwitzig und ich kann nachts nicht schlafen und hab nichts anzuziehen und überhaupt. mimimi

Diät läuft.
Beschissen, aber läuft.
*leckt den Löffel mit Nuss-Nougat-Creme ab*

Der Jüngste Sohn ist so verdammt großartig. Seine Seele und sein Geist beeindrucken mich täglich. Er ist so unfassbar niedlich und lustig und klug. Mein Herz sprudelt über!

Der Mittlere ist gerade extrem anstrengend. Dabei liegt es eigentlich nur an mir bzw. uns, damit richtig umzugehen. Er hört nicht. Ich hasse diese Phrase, aber so ist es einfach. Er tut nicht worum man ihn bittet. Teilweise hört er mich im wahrsten Sinne des Wortes wohl nicht. Das ist so anstrengend. Er hat Null Manieren, vergisst Regeln die zu Hause gelten, ist frech, ärgert andere. ooommmmm
Ich vermute, mit Schuleintritt im August wird alles anders, aber bis dahin... Puh...

Die Tochter ist so unglaublich groß geworden.
Sie wird 9! NEUN! Sie ist einfach ein richtig großes Mädchen. Auf der einen Seite absolut Kind; fährt mit dem Roller durchs Dorf, singt dabei, tanzt durch den Regen, spielt mit sich selbst Rollenspiele wenn niemand zusieht und malt leidenschaftlich gern Meerjungfrauen.
Auf der anderen Seite ist sie zickig und aufmüpfig und von den kleinen Brüdern genervt.
Sie freut sich unheimlich auf die Sommerferien und den Lesesommer.


Es ist Wochen her, dass der Mann mich angebrüllt hat, dass er mich nicht mehr liebt.
Und erst jetzt sickert das so langsam in mein Gehirn und vor allem in mein Herz und tut weh.
Aber tun wir mal weiter so, als wäre alles o.k. Ignorieren wir die Beschimpfungen und Beleidigungen und die kalte Schulter und kochen wir weiter brav Essen und kümmern uns um Kinder und Haushalt.
*seufz*

Ich hielt vor einigen Tagen ein Neugeborenes in den Armen und nein, ich hab damit noch nicht abgeschlossen...

Dienstag, 28. Mai 2019

Respekt

Ich glaube, ich habe ein Problem mit Respekt. Vermutlich schon immer gehabt.

(deshalb haben meine Kinder vermutlich wohl auch keinen vor irgendetwas oder irgendjemandem...)

Definition laut Duden:

  • 1. 
    auf Anerkennung, Bewunderung beruhende Achtung
    "[großen, keinen, einigen] Respekt vor jemandem, etwas haben"
  • 2. 
    vor jemandem aufgrund seiner höheren, übergeordneten Stellung empfundene Scheu, die sich in dem Bemühen äußert, kein Missfallen zu erregen
    "sich Respekt verschaffen"



  • Habe ich überhaupt Respekt vor jemandem? Wie zeigt man Respekt?
    Ich bin jemand, der viel Rücksicht nimmt. Bezüglich Lautstärke zum Beispiel, Platz machen, etwas tragen helfen etc. Aber ist das Respekt?

    Ich bin übergeordneten Menschen gegenüber zurückhaltend. Sehr. Sogar eingeschüchtert. Weil ich mich daneben einfach klein und dumm fühle und ohne Selbstbewusstsein bin.
    Aber das ist auch kein Respekt.


    Ich sah letztens eine Szene in einer Serie in der eine Großmutter etwas ziemlich blödes tat, jemand der daneben stand sie sofort anschrie dafür und sagte, dass das nicht geht.
    Und dieser jemand wurde gerügt, dass er der Großmutter gegenüber keinen Respekt in ihrem eigenen Haus zeigen würde und er war irgendwie der, der etwas falsch gemacht hatte.

    Diese Szene hat mich so unglaublich wütend gemacht.

    Und ich habe wieder erkannt, wie ich mit Menschen umgehe und über sie denke und dass das vielleicht gar nicht so richtig ist aber sich für mich allein richtig anfühlt und ich gar nicht anders kann.

    Für mich ist es egal was oder wer ein Mensch ist; für mich ist nur wichtig, was er tut.

    "Blut ist dicker als Wasser", "...aber es ist doch Dein(e) Bruder/Vater/Schwester/beste Freundin etc...."

    Solche Sätze machen mich wütend und fühlen sich für mich so falsch an.
    Jemandem "Respekt zu erweisen" oder alles zu verzeihen "nur" weil eine gewisse Stellung in meinem Leben oder der Gesellschaft hat, fühlt sich für mich einfach nicht gut an und kommt für mich irgendwie lügen gleich.

    Jemand sinkt in meinem Ansehen unglaublich wenn er etwas tut, was ich als falsch empfinde.
    Ich kann über so etwas nicht hinweg sehen. Ich finde jemanden, den ich bis dahin tatsächlich mochte, total doof wenn er irgendwas, in meinen Augen, schlimmes oder blödes macht oder wenn seine Einstellung zu gewissen Dingen einfach nicht der meinigen entspricht.

    Und ich merke, dass diese Einstellung wohl nicht ganz o.k. ist, denn muss man Menschen nicht so nehmen wie sie sind? Wie kann ich erwarten, mich nur mit Menschen einzulassen, die in meinen Augen "perfekt" sind? Solche Menschen gibt es ja auch gar nicht.

    Und vermutlich habe ich deshalb keine enge Bindung zu jemandem. Sind mir alle Menschen nach einiger Zeit zuwider.

    Vielleicht bin ich deshalb einsam.



    Donnerstag, 23. Mai 2019

    Elternschaft

    Ich lasse meinen Mann nicht gern mit den Kindern allein, denn es tut mir oft weh wie er mit ihnen umgeht. Mit ihrem Verhalten, mit ihren Gefühlen.

    Es heißt immer, man soll seinen Partner machen lassen; dass jeder es eben anders macht und das auch O.K. so ist.

    Aber wenn ich das nun absolut falsch finde?
    Und reden bringt auch nichts, denn er finde es richtig was er tut.

    Und so wäge ich Freizeit für mich, mit der Angst, dass der Seele meiner Kinder geschadet wird, ab.

    Das kann doch nicht richtig sein.

    Mittwoch, 22. Mai 2019

    Nach knapp 8 Wochen

    schreibt sie nun.

    Und in diesem einen Satz, der wohl versöhnlich sein soll, stellt sie mich direkt als die Böse hin.
    Kein Wort von Entschuldigung oder dass es ihr leid tut. Ich verstehe es nicht.

    Ich habe nun sehr lange nach gedacht und auch wirklich versucht mich in ihre Lage zu versetzen und mir vielleicht einzugestehen, dass ich überreagiert habe. Aber nein, auch nach langem Überlegen komme ich immer wieder zu dem Schluss, dass sie da dieses Mal echt zu weit gegangen ist und etwas richtig blödes getan hat. Egal wie ich es drehe und wende.

    Und ich darf sagen: ja, es liegt nicht an mir, ich bin nicht immer an allem Schuld und bin nicht immer die Dumme.

    Stillstand


    Nicht nur hier.
    Ich war und bin wie gelähmt. Will keine Gedanken ins Internet schleudern. Keine Fotos.
    Ich schreibe einige Gedanken für mich selbst auf. Um mich zu erinnern.
    Aber irgendetwas sperrt sich gerade in mir, das öffentlich zu tun.

    Dabei gibt es Dinge, die ich raus schreiben möchte. 

    Ich fühle mich gerade allein. So schrecklich allein.

    Mein Ehemann liebt mich nicht mehr, hält mich für einen schrecklichen Menschen.
    Meine beste Freundin hat mit einer Bemerkung alles zwischen uns kaputt gemacht und wenn ich unsere Beziehung auseinander nehme, hab ich Gewissheit, dass es rein gar nicht so innig war, wie ich zwischendurch dachte.

    Und da hört es schon auf, mit Menschen um mich herum.
    (von meinen Eltern habe ich mich ja schon vor vier Jahren getrennt...)

    Die lockeren Bekanntschaften die über die Kinder bestehen, sind nichts tiefes. Die meisten alle Menschen gehen mir auf die Nerven, früher oder später.

    Im Büro sitze ich an drei Tagen die Woche nur meine Zeit ab. Ja, ich erledige Dinge am Computer, die ich zu Hause nicht schaffen würde. Aber so langsam ist es mir tatsächlich zu langweilig. Ich fühle mich nutzlos, würde lieber etwas sinnvolles schaffen.

    Ich habe meine wunderbaren Kinder, die mich als einzige lieben, egal wie dämlich ich mich zwischendurch verhalte.

    Statt erwachsener, verantwortungsbewusster, selbständiger zu werden und endlich (!) etwas Großes zu erschaffen und mein Leben im Griff zu haben und zu genießen, habe ich gerade das Gefühl rückwärts zu gehen. Ich bin das kleine, dumme Ding Anfang zwanzig, das nichts schafft, dass träumt und glaubt, dass sich alles schon von allein regelt und das Leben bestimmt bald ganz großartig wird, einfach so.

    Ich schaue Serien und verliere mich in dieser Traumwelt. Die größte Erfüllung ist es, Bullshit in mich rein zu stopfen und dabei Serien zu schauen. Und bitte allein.

    Ich habe null Motivation, Elan, Antrieb.

    Und ich habe gerade absolut niemanden, dem ich das mitteilen könnte. Der mir in den Hintern treten könnte oder einfach nur ein paar nette Worte hätte.

    Niemand da, der sich für mich interessiert. Ehrlich.

    Ich fühle mich so verdammt allein.

    Freitag, 22. März 2019

    Nichts widert mich mehr an...

    .. als Arroganz.

    Besonders in diesem Internet.

    Dieses von oben herab, dieses Unverständnis, diese Missachtung.

    Ich könnte Kotzen.